Kampfkunst

 

Was be­wegt mich dazu, heut­zu­tage eine Kampf­kunst zu er­ler­nen? Und es geht tat­säch­lich um Kampf­kunst und nicht um Kampf­sport! Viel­leicht ist es die Idee, mich ver­tei­di­gen zu kön­nen, falls mich je­mand an­grei­fen will? Ja, aber das ist nur ein As­pekt, den Kampf­kunst be­inhal­tet.

Eine Kampf­kunst zu er­ler­nen, be­deu­tet, sich mit sich selbst aus­ein­an­der­zu­set­zen, die ei­ge­nen Stär­ken und Schwä­chen bes­ser ken­nen­zu­ler­nen, Schwä­chen ab­zu­bauen und Stär­ken aus­zu­bauen, Ängste zu über­win­den, Mut zu fas­sen, zu sich zu ste­hen, den ei­ge­nen Wil­len zu stär­ken und sei­nen Le­bens­weg ge­nauer zu de­fi­nie­ren und mög­li­cher­weise an­ders zu ge­stal­ten. Eine Kampf­kunst zu er­ler­nen, be­deu­tet, den Weg zu ei­ner star­ken po­si­ti­ven Per­sön­lich­keit zu be­schrei­ten, zu ei­ner Per­sön­lich­keit, die selbst­si­cher, froh­ge­mut, mit­füh­lend und ver­trau­ens­voll die Her­aus­for­de­run­gen des Le­bens an­nimmt. Es be­deu­tet zu er­ken­nen, dass der Frie­den im ei­ge­nen Her­zen be­ginnt und der Weg dort­hin die Aus­ein­an­der­set­zung mit sich selbst be­inhal­tet.